Merino-Plaid
Yoshie´s Kimono · 01
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MADE IN GERMANY
GRÖSSE: ca. 140 x 200 cm
MATERIAL: 100 % Schurwolle, Merino extrafein
ARTIKEL-NR: 41000501
Falls Sie im streng geometrischen Dessin dieses Plaids einen Teil der Cannabis-Pflanze erkennen können, sind Sie entweder Botaniker, Drogenfahnder oder Japaner. Vom Volk am Fuße des Fuji wurde das traditionelle Muster nämlich nicht nur ersonnen, sondern bekam auch seinen Namen: Asanoha (japanisch: Hanfblatt). Seit Jahrhunderten erfreut es sich dort großer Beliebtheit.

Man vermutet, dass das Asanoha-Motiv bereits im 14. Jahrhundert in Buddhistischen Tempeln des Inselstaates auftauchte, aber erst in der Edo-Zeit (Edo – ein früherer Name für Tokio) große Verbreitung fand. In dieser 250 Jahre dauernden Periode (1603 bis 1868) gewann es schließlich so an Popularität, dass es zum Symbol dieser Epoche wurde. Angeblich soll auch ein gewisser Iwai Hanshiro V. (1776 bis 1847) den Aufstieg des Dessin zum Must-Have im Land der aufgehenden Sonne begünstigt haben. Dass der berühmte Schauspieler bei seinen Auftritten Gewänder mit auffälligem Asanoha-Muster trug, wie zeitgenössische Porträts beweisen, blieb beim Publikum nicht unbemerkt und scheint den Geschmack der Japaner ein für alle Mal beeinflusst zu haben. Es ist irgendwie beruhigend, dass lange vor Hollywood und seinen It-Girls bereits Prominente, die man heute als hochkultiviert einstuft, Mode-Trends gesetzt haben.

Heute wird das Muster auf vielfältige Weise eingesetzt: Auf Briefpapier und Klebeband, auf Porzellan und Tapeten, in Holzarbeiten oder als Muster für Kimonos. Diese etwa 1.000 Jahre alte, traditionelle Bekleidung spielt im modernen Japan bei besonderen Anlässen nach wie vor eine wichtige Rolle. Das Asanoha-Motiv wird dabei besonders gern für Kinder-Kimonos verwendet. Die Vorstellung, dass die Hanfpflanze kerzengerade in die Höhe wächst, soll symbolisch das gesunde Aufwachsen der Kleinen befördern. Dass das Muster auf dem Plaid für immer unfertig bleibt, verwandelt den Japan-Klassiker in ein echtes Stück von UPPERCASE.
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Geschichte zum Produkt

Yoshie´s Kimono
Falls Sie im streng geometrischen Dessin dieses Plaids einen Teil der Cannabis-Pflanze erkennen können, sind Sie entweder Botaniker, Drogenfahnder oder Japaner. Vom Volk am Fuße des Fuji wurde das traditionelle Muster nämlich nicht nur ersonnen, sondern bekam auch seinen Namen: Asanoha (japanisch: Hanfblatt). Seit Jahrhunderten erfreut es sich dort großer Beliebtheit.

Man vermutet, dass das Asanoha-Motiv bereits im 14. Jahrhundert in Buddhistischen Tempeln des Inselstaates auftauchte, aber erst in der Edo-Zeit (Edo – ein früherer Name für Tokio) große Verbreitung fand. In dieser 250 Jahre dauernden Periode (1603 bis 1868) gewann es schließlich so an Popularität, dass es zum Symbol dieser Epoche wurde. Angeblich soll auch ein gewisser Iwai Hanshiro V. (1776 bis 1847) den Aufstieg des Dessin zum Must-Have im Land der aufgehenden Sonne begünstigt haben. Dass der berühmte Schauspieler bei seinen Auftritten Gewänder mit auffälligem Asanoha-Muster trug, wie zeitgenössische Porträts beweisen, blieb beim Publikum nicht unbemerkt und scheint den Geschmack der Japaner ein für alle Mal beeinflusst zu haben. Es ist irgendwie beruhigend, dass lange vor Hollywood und seinen It-Girls bereits Prominente, die man heute als hochkultiviert einstuft, Mode-Trends gesetzt haben.

Heute wird das Muster auf vielfältige Weise eingesetzt: Auf Briefpapier und Klebeband, auf Porzellan und Tapeten, in Holzarbeiten oder als Muster für Kimonos. Diese etwa 1.000 Jahre alte, traditionelle Bekleidung spielt im modernen Japan bei besonderen Anlässen nach wie vor eine wichtige Rolle. Das Asanoha-Motiv wird dabei besonders gern für Kinder-Kimonos verwendet. Die Vorstellung, dass die Hanfpflanze kerzengerade in die Höhe wächst, soll symbolisch das gesunde Aufwachsen der Kleinen befördern. Dass das Muster auf dem Plaid für immer unfertig bleibt, verwandelt den Japan-Klassiker in ein echtes Stück von UPPERCASE.


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