Merino-Plaid
Hommage 14 · 03
FARBE:
SONDERPREIS: 169.00 EUR
Originalpreis: 169.00 EUR
Sie sparen 30 % = 0.00 €
169.00 EUR
LIEFERBAR:  
Ausverkauft
Preise inkl. 19% MwSt, 

Innerhalb Deutschlands liefern wir versandkostenfrei und auch die Rücksendung ist kostenlos!

Internationale Versandkosten
Keine Mehrwertsteuer bei Lieferungen in die Schweiz und andere Nicht-EU-Länder.

 
MADE IN GERMANY
GRÖSSE: ca. 140 x 200 cm
MATERIAL: 100 % Schurwolle, Merino extrafein
ARTIKEL-NR: 41001503
Vor mehr als 150 Jahren begann die unvergleichliche Erfolgsgeschichte eines Möbels: die Eroberung der Welt durch einen einfachen Stuhl, den „Thonet Nr. 14“, auch Kaffeehausstuhl genannt. Das Rattan-Geflecht seiner Sitzfläche, als Wiener Geflecht bekannt, stand Pate für das Muster dieses Plaids. Von 1859 bis 1930 wurde dieser Stuhl sagenhafte 50 Millionen mal verkauft, bis heute sind es über 60 Millionen Stück, legale und illegale Kopien und Nachahmungen nicht mitgezählt. Er ist damit nicht nur das meist verkaufte Möbelstück der Welt (ein Regal namens Billy ist ihm mit gut 40 Millionen verkauften Exemplaren dicht auf den Fersen), sondern eines der erfolgreichsten Industrieprodukte überhaupt. Heute steht er in Museen in New York, Paris und London und wird allerorten von Designer bewundert. Wie konnte er es so weit bringen?

Michael Thonet, Tischler, Tüftler und Pioniergeist aus Hessen, entwickelte 1836, zu einer Zeit, als Holz besonders knapp war, ein revolutionäres Verfahren, Möbel mit minimalem Materialeinsatz herzustellen: Das Biegen massiver Buchenholzstangen. Damit wurde ein völlig neuartiges Design möglich, das in aller Welt gefragt war. Klugerweise ließ Thonet diese sogenannten Bugholzmöbel, auf die er ein Patent hatte, in Serie herstellen und gehörte damit zu den ersten, die Möbel industriell produzierten.

Von allen Modellen, die er entwickelte, gelang dem Möbelpionier mit dem „Consumsessel Nr. 14” der radikalste, modernste Entwurf, an Schlichtheit und Effizienz bis heute unübertroffen. Design, Materialbedarf und Kosten wurden auf das Notwendigste reduziert. Sechs gebogene Holzteile und sechs Schrauben ergeben seit dem den „Stuhl der Stühle”. Entscheidend zum Siegeszug dieser Designikone dürfte aber auch eine geniale Vertriebsidee beigetragen haben. Thonet ließ die Nr. 14 unmontiert in alle Welt versenden: In eine Seekiste von einem Kubikmeter passten 36 Stühle – zerlegt in ihre Einzelteile. Bis heute entwickelt das Familien-Unternehmen Thonet, mittlerweile in der 5. Generation, Möbel von zeitloser Schönheit. Bravo!
Wird oft zusammen mit diesem Produkt gekauft
Wird oft zusammen mit diesem Produkt gekauft


Preis: €

Details ansehen und bestellen
WEITERE FARBEN
DAZU PASST
Alt: VERFÜGBARE FARBEN

ARTVERWANDTES DESIGN





Geschichte zum Produkt

Hommage 14
Vor mehr als 150 Jahren begann die unvergleichliche Erfolgsgeschichte eines Möbels: die Eroberung der Welt durch einen einfachen Stuhl, den „Thonet Nr. 14“, auch Kaffeehausstuhl genannt. Das Rattan-Geflecht seiner Sitzfläche, als Wiener Geflecht bekannt, stand Pate für das Muster dieses Plaids. Von 1859 bis 1930 wurde dieser Stuhl sagenhafte 50 Millionen mal verkauft, bis heute sind es über 60 Millionen Stück, legale und illegale Kopien und Nachahmungen nicht mitgezählt. Er ist damit nicht nur das meist verkaufte Möbelstück der Welt (ein Regal namens Billy ist ihm mit gut 40 Millionen verkauften Exemplaren dicht auf den Fersen), sondern eines der erfolgreichsten Industrieprodukte überhaupt. Heute steht er in Museen in New York, Paris und London und wird allerorten von Designer bewundert. Wie konnte er es so weit bringen?

Michael Thonet, Tischler, Tüftler und Pioniergeist aus Hessen, entwickelte 1836, zu einer Zeit, als Holz besonders knapp war, ein revolutionäres Verfahren, Möbel mit minimalem Materialeinsatz herzustellen: Das Biegen massiver Buchenholzstangen. Damit wurde ein völlig neuartiges Design möglich, das in aller Welt gefragt war. Klugerweise ließ Thonet diese sogenannten Bugholzmöbel, auf die er ein Patent hatte, in Serie herstellen und gehörte damit zu den ersten, die Möbel industriell produzierten.

Von allen Modellen, die er entwickelte, gelang dem Möbelpionier mit dem „Consumsessel Nr. 14” der radikalste, modernste Entwurf, an Schlichtheit und Effizienz bis heute unübertroffen. Design, Materialbedarf und Kosten wurden auf das Notwendigste reduziert. Sechs gebogene Holzteile und sechs Schrauben ergeben seit dem den „Stuhl der Stühle”. Entscheidend zum Siegeszug dieser Designikone dürfte aber auch eine geniale Vertriebsidee beigetragen haben. Thonet ließ die Nr. 14 unmontiert in alle Welt versenden: In eine Seekiste von einem Kubikmeter passten 36 Stühle – zerlegt in ihre Einzelteile. Bis heute entwickelt das Familien-Unternehmen Thonet, mittlerweile in der 5. Generation, Möbel von zeitloser Schönheit. Bravo!


Nach oben